Auf die Haltung kommt es an..

Fitness ist nicht nur ein Sport sondern auch eine Lebenseinstellung, wenn ich an meine Anfänge zurück denke, kann ich sagen das Fitness mein Leben ein Stück weit verändert hat. Da ich ja als Teenager eher unsportlich leicht fett und ziemlich bequem war muss ich sagen das der Sport mir geholfen hat disziplinierter zu werden und meine Ziele besser zu erreichen. Wer weiss was passiert wäre, wenn ich nicht intensiv mit Fitness angefangen hätte, wahrscheinlich hätte ich heute einen anderen Job oder wäre sogar kriminell oder drogenabhängig. Manchmal habe ich mich auch rückblickend gefragt warum ich mir ausgerechnet den Fitnesssport ausgesucht habe um „sportlicher“ zu werden, schließlich gibt es genügend Sportarten bei denen man unbewusster Sport treibt und das ganze vielleicht noch mehr Spaß bringt. Was soll ich sagen für mich war es die beste Möglichkeit meinen Körper so zu verändern wie ich es mir vorstellte und bedingt durch den Erfolg habe ich auch eine gewisse Leidenschafft fürs Eisen entwickelt.

Mein Vater hat manchmal versucht, mich in jungen Jahren zum Sport zu motivieren, er meinte man müsse auch mal „beißen“ im Sport. Ich verstand als Jugendlicher nicht wirklich was er meinte und ich verweigerte es eher Sport zu treiben (auch aus Trotz) weil es mir auch ehrlich gesagt, zu anstrengend wurde. Heute weiß ich genau was er meinte: „No pain no gain„. Doch da drauf musste ich erstmal selbst kommen, ich glaube man spricht hier von intrinsischer Motivation. Also die Motivation von Innen heraus, und dazu kann einen keiner bringen man muss es selbst wollen. Also wenn DU dir überlegst mit Fitness anzufangen dann musst DU es wollen und nicht dein Vater deine Freundin oder sonst wer. Wenn DU wirklich eine Veränderung willst dann schaffst du es auch, wie heißt es so schön „Das Geheimnis des Könnens liegt im WOLLEN!“

Hinweis: Wenn du noch Probleme hast richtig anzufangen lies dir folgenden Artikel durch.

Also nicht nur die Körperhaltung ist beim Fitnesstraining wichtig dazu aber später mehr, sondern auch die innere Haltung. Wenn du es mal geschafft hast den inneren Schweine Hund zu überwinden und dich so weit disziplinert hast. Dann wirst du auch viel zurück bekommen. Diese Erfahrung kann dir keiner nehmen und du kannst es auf andere Lebenssituationen positiv übertragen. Ich denke es ist kein Geheimnis das viele Fitnesssportler auch in anderen Lebensbereichen sehr erfolgreich sind, das kommt nicht von ungefähr. Man muss jedoch auch aufpassen das man nicht abhebt und ander Leute die vielleicht keinen Sport treiben verurteilt. Jeder ist ja seines Glückes Schmied. So jetzt genug Klugscheißerei kommen wir noch zu ein paar Fakten was die Körperhaltung im Training angeht:

Grundsätzlich solltes du immer mit stolzer Haltung trainieren. Soll heißen

  • Brust raus
  • gerader Rücken
  • Schultern zurück
  • Körpermitte anspannen

Gilt für die meisten Übungen die man im Stehen oder Sitzen absolviert. Mehr ist es eigentlich nicht. So eine stolze Haltung ist auch in anderen Lebenssituationen von Vorteil und macht über die Körpersprache einen selbstbewussten Eindruck.

Noch ein kleiner Motivationshack zum Schluss von meinem Kumpel Christian. Oft sind es nur die ersten 10 Minuten am Anfang eines Trainings (egal welcher Art) die die meiste Überwindung kosten. Schaffst du diese 10 Minuten ist es quasi ein Selbstläufer, denn Du hast den Stein ins Rollen gebracht. Wenn ich mal keinen Bock habe halte ich mir immer diese 10 Minuten Geschichte vor Augen und denke mir, hey was sind schon 10 Minuten? die kannst du schon schaffen.

Auf die Idee für diesen Blogbeitrag bin ich übrigens gekommen, nach dem ich einen sehr unterhaltsamen Blog namens Seppolog.com gelesen habe, also zum Thema Haltung schreibt Sebastian auch was in seiner Vita. Sein dreiteiliger Blog über die Körpertransformation ist echt der Kracher und bietet neben Witz auch einiges an Fitness Fachwissen.

 

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